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Christamaria Baumgarten
Kulissen
meines Lebens
Erinnerungen an eine Jugend im Dritten Reich
Die Ettlinger Theaterpädagogin und ehemalige Schauspielerin Christamaria
Baumgarten blickt zurück auf ihr Leben. Ein Leben mit Erfahrungen
und Situationen, die gut für drei Menschen ausgereicht hätten.
Von frühester Kindheit an in Künstleratmosphäre zuhause
(sie entstammt der Hollaender-Dynastie, zu der auch der später mit
ihr eng befreundete Komponist Friedrich Hollaender gehört), dann
als Vierteljüdin durch die Nazis plötzlich aller Spielkameraden,
Freunde und kulturellen Teilhabe beraubt, wird der Wildfang in kurzen
Hosen zur Einzelgängerin.
Trotz ihrer jüdischen Abstammung bringt sie es fertig, in München
zur Schauspielerin ausgebildet zu werden. Dann erreicht der Krieg auch
die bayerische Hauptstadt, und jeder kämpft um sein Leben. Auch Christamaria
Baumgarten entkommt dem Bombenhagel nur knapp.
Nach Kriegsende arbeitet sie noch einige Zeit in ihrem Traumberuf als
Schauspielerin an mehreren deutschen Theatern, dann folgt sie ihrem Ehemann
ins Badische.
An den Volkshochschulen in Ettlingen, Waldbronn und Karlsruhe gibt sie
Theaterkurse, bevor sie in ihrem Wohnort Ettlingen die „Kleine Bühne“
und das Laientheater „Lampenfieber“ gründet.
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