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Herbert Karl
Die
Kirchfeldsiedlung
Die
Entstehung der Kirchfeldsiedlung im Norden Karlsruhes ist eine Erfolgsgeschichte.
Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg wurde auf dem ehemaligen Exerzierplatz
der Karlsruher Garnisonen mit dem Bau einer Siedlung für finanziell
schwache Bevölkerungskreise begonnen. Zunächst gegen den Willen
der benachbarten Landgemeinde Neureut, deren Bewohner aber ab Mitte der
1930er
Jahre kräftig mit anpackten. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten Heimatvertriebene
und Flüchtlinge aus dem Sudetenland, der Batschka und Ungarn
hier, in der Kirchfeldsiedlung, eine neue Heimat finden. Ab 1949 bauten
sie, oftmals mit
eigenen Händen, gemeinsam mit Altbürgern ihre Häuser. Die
Notjahre der Nachkriegszeit machten die Bewohner der Kirchfeldsiedlung
zu Nebenerwerbsbauern, die sich durch Tierhaltung und Landwirtschaft größtenteils
selbst versorgen konnten.
Heute ist Kirchfeld ein beliebtes Familienwohngebiet mit blühendem
Gemeinwesen. Den Menschen, die durch harte Arbeit diesen Erfolg ermöglichten
und bis heute ermöglichen, ist diese Chronik gewidmet.
Ausgezeichnet mit dem
Landespreis
für Heimatforschung 2012
Baden-Württemberg
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