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Nr. 80
96 Seiten
reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 21
ISSN 0720-3098
ISBN 978-3-88190-490-2


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Die neue allmende – Zeitschrift für Literatur

allmende 80
Zeitschrift für Literatur

Wieder eine runde Zahl!
Mit dieser Ausgabe liegen jetzt 80 Nummern der allmende vor. Seit dem Verlagswechsel im Herbst 2003 konnte das Erscheinen der Literaturzeitschrift in einem zweijährigen Rhythmus sichergestellt, ein neuer Lesekreis erschlossen und gerade auch der „jüngeren“ Literatur eine Plattform gegeben werden. Die Mischung zwischen Literatur, Essayistik und Informationen hat sich bewährt, das zeigt sich an der steigenden Auflagenzahl, an den eingesandten Manuskripten und den Stellungnahmen zu den veröffentlichten Beiträgen. Der ursprüngliche Ansatz der allmende, der deutschsprachigen Literatur grenzüberschreitend ein Forum zu bieten, konnte ausgebaut werden. Erstveröffentlichungen von Adolf Muschg und Arno Geiger in den letzten Nummern belegen dies eindrucksvoll, jüngere Literaten aus der Schweiz haben ebenso ihren Platz bekommen, wie die Autoren aus Vorarlberg, Baden und Württemberg. Was noch fehlt sind neue Stimmen aus dem Elsass, aber auch hier hoffen wir, dass sich junge Autoren bald zu Wort melden. Wichtig ist uns dieser Zusammenhalt nicht allein aus regionalen Erwägungen, sondern um den grenzüberschreitenden Zusammenhalt des Kulturraums und die damit verbundene Kontinuität einer deutschsprachigen Literatur zu dokumentieren, die sich europäisch definiert, ohne die eigenen Wurzeln und Traditionen zu vergessen. Dem folgt auch die vorliegende Ausgabe, die einen Schwerpunkt mit neuen Erzählungen von Joachim Zelter, Jürgen Glocker, Nadine Libicher und anderen setzt. Jochen Kelter geht einer überraschenden biographischen Spur nach, und Peter Kohl erinnert an die Tagungen der Gruppe 47 in Baden-Württemberg, sechzig Jahre nach Gründung des einflussreichen literarischen „Clans“, wie Hans Magnus Enzensberger die Schriftstellervereinigung einmal genannt hat. Als „Literarische Orte“ beschreibt Andreas Kohm das „Herrenhaus“ und das „Künstlerhaus“ in Edenkoben, Gert Füger setzt sich mit Karl-Heinz Otts „Tutzinger Poetik“ auseinander und beginnt damit eine inhaltliche Diskussion, die es lohnt, fortgesetzt zu werden.

Wir wünschen allen allmende-Leser ein glückliches,
produktives und gesundes neues Jahr!


Ausgabe Nr. 80 mit Beiträgen u.a.
Heiner Boehncke · Gert Füger · Jürgen Glocker · Jochen Kelter · Sigrid Kleinsorge Peter Kohl · Andreas Kohm · Anja Kümmel · Nadine Libicher · Martin Jerg Raiser
Silke Scheuermann · Almut Tina Schmidt · Hubert Spiegel · Hedi Schulitz
Liesa Trefzer-Blum · Feridun Zaimoglu · Joachim Zelter

Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag.
Hg. von Manfred Bosch & Hansgeorg Schmidt-Bergmann
im Auftrag der Literarischen Gesellschaft, Karlsruhe