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64 Seiten
36 s/w- und
18 Farbabbildungen
Paperback
26x21 cm
€ 8,80
ISBN
978-3-88190-251-9


 

Ute Grau

Schloss Augustenburg

Die Geschichte der Augustenburg beginnt als Pfründhaus im 12. Jahrhundert. Erst
um 1560 wurde daraus nach einem Umbau das "Hohe Haus", d.h. ein herrschaftliches
Schloss. Seinen Namen erhielt es aber erst später von Markgräfin Maria Augusta, die
es 1699 grundlegend renovieren ließ. Nach dem Tod der Namensgeberin begann auch
der Niedergang des Gebäudes. Im 19. Jahrhundert diente es u.a. als Krapphaus,
Knopffabrik und Studentenkneipe. Ins Blickfeld einer größeren Öffentlichkeit geriet
die Augustenburg erst wieder durch die Grötzinger Malerkolonie, die dort um die
Jahrhundertwende einzog. Im Zweiten Weltkrieg waren unter unwürdigen Verhältnissen
Zwangsarbeiterinnen in einem großen Teil des Schlosses untergebracht, nach dem
Kriege fanden Flüchtlinge hier eine neue Unterkunft. In den letzten Jahren wurde das
Gebäude als Seniorenheim genutzt und konnte so für die Nachwelt gerettet werden.
Diese wechselvolle Geschichte der Augustenburg wird anschaulich in Bild und Text
dargestellt.

'Schloss Augustenburg' ist der erste Band der Schriftenreihe des Stadtarchivs über
Häuser- und Baugeschichte, die von Susanne Asche, Ernst Otto Bräunche und
Manfred Koch herausgegeben wurde.

Weitere Titel in dieser Reihe:
Ein Karlsruher Modellhaus von 1723: Das Seilerhäuschen
Vom Gulden zum Euro