|
|
Albert Geiger Den Auftakt der Reihe bildet Die versunkene Stadt von Albert Geiger, der mit dem Roman ein radikales Psychogramm der Generation der Kunst- und Kulturszene nach der Jahrhundertwende schuf, die den gesellschaftlichen und ästhetischen Umbrüchen am Ende der Wilhelminischen Epoche nicht gewachsen waren. Der Schlüsselroman wird hiermit erstmals seit der Erstausgabe im Jahre 1924 wieder aufgelegt. „Er bemühte
sich zwar, in allerlei Broschüren und Farbentafeln für die Bahnhöfe,
Hotels, Restaurants darzutun: daß Dingsdahausen an der Spitze aller
Schwesterstädte marschiere. Daß es die vorzüglichsten
Schulen, die glänzendsten Verkehrsmittel, das beste Theater, die
angenehmsten Spaziergänge, die komfortabelste Aufnahme böte,
kurzum, daß jeder Durchreisende die verdammte Pflicht und Schuldigkeit
hätte, auszusteigen, die architektonischen, die gesellschaftlichen,
die landschaftlichen Reize von Dingsdahausen gebührend zu bewundern,
und zum Genusse dieser Stadt in ihren erstklassigen Hotels mindestens
acht Tage zu verweilen.“ Karlsruhe per excellence. |
||||