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Ulrich Maximilian Schumann Die Erfahrungen in Rom haben Weinbrenners späteres Werk maßgeblich beeinflusst und mit ihm die badische Baukultur. Die Ausstellung „Friedrich Weinbrenners Weg nach Rom. Bauten, Bilder und Begegnungen“ – die erste größere monographische Ausstellung seit zwanzig Jahren – dokumentiert die visuellen Eindrücke des jungen Zimmermanns und späteren badischen Oberbaudirektors sowie die kreative Verarbeitung der antiken Quellen. Ulrich Maximilian
Schumann hat in dem Band Weinbrenners „Ausarbeitungen einiger architektonischer
Aufgaben“, wozu ihn die „Überreste der altrömischen
Baukunst“ angeregt haben, im Einzelnen rekonstruiert: „Er
begann mit nicht weniger als der ‘Entwerfung des Plans zu einer
Stadt mit allen dazugehörigen öffentlichen Gebäuden‘.
Auch wenn er ihr keinen Namen gibt, dürfte er dabei zuerst an Karlsruhe
gedacht haben“. „Roms Lehren“ lassen sich so für
Weinbrenner prägnant zusammenfassen: „Die Romerfahrung zeichnete
die Ästhetik vor, die ihn zu einem der gefragtesten Architekten seiner
Zeit machte – und seine Werke zu Symbolen einer aufgeklärten,
natürlichen Kultur“. |
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