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Herausgegeben vom Stadtarchiv Karlsruhe Wilhelm Kratt übernahm 1898 ein Fotoatelier in Heilbronn. Schon hier begann er seine Tätigkeit als Fotograf badischer und württembergischer Baudenkmäler. 1905 gründete er in Karlsruhe das „Institut für kunsthistorische Photographie“, aus dem allmählich sein „Badisches Denkmälerarchiv“ hervorging. Kratt bereiste die Kulturlandschaft am Oberrhein und das badische Bodenseegebiet, dokumentierte aber auch die Architektur seiner Heimatstadt Karlsruhe und ihrer Stadtteile. Seit 1936 kaufte der badische Staat den Großteil seines Lebenswerks mit etwa 9.000 Negativ-Glasplatten. In Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv Baden-Württemberg Abteilung Generallandesarchiv Karlsruhe, das die Sammlung erschlossen hat, und dem Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat Denkmalpflege, als Landesdenkmalamt jahrzehntelang Nutzer und Bewahrer des Bestandes, dokumentiert das Stadtarchiv Karlsruhe mit dem vorliegenden Band eine Auswahl aus Kratts Fotosammlung, die heute eine Fundgrube mit vielen ungeahnten Schätzen ist. Zudem stellen die Beiträge der Autoren Kratts Biografie und Arbeitsweise sowie Konservierung, Nutzen und Wert des „Badischen Denkmälerarchivs“ vor.
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