Paperback
80 Seiten
61 Abb.
€ 10
ISBN 978-3-88190-290-8

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Hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe und den Staatlichen Münzen
Baden-Württemberg durch Dr. Peter Pretsch
Vom
Gulden zum Euro
175 Jahre Münzstätte Karlsruhe
1826
entstand die Münzstätte in der Stephanienstraße, das letzte
von Friedrich Weinbrenner geplante Gebäude. Die Münzproduktion
sollte dort auf den neuesten
Stand der Technik gebracht werden. 1827 wurde die Karlsruher Münze
mit der
Prägung der ersten badischen Gulden in Betrieb genommen. Nach 1871
wurde
dort und in acht weiteren Münzstätten die Goldmark geprägt
– die Karlsruher
Münze führte den Buchstaben G. Bis 2001 durchlief sie noch einige
Phasen und Umstellungen der Hartgeldproduktion, unter Anderem die DM.
Seit Ende 1998 wurden
in Karlsruhe 2,5 Miliarden Euro-Münzen geprägt. Es ist die einzige
Münzstätte in Deutschland, die noch im selben historischen Gebäude
produziert, in dem sie vor 175 Jahren in Betrieb genommen worden ist.
Darauf hat
eine umfassende Renovierung Rücksicht genommen, die trotz aller technischen
Neuerungen im Innern des Gebäudes der klassizistischen Architektur
ihr Gesicht gelassen hat. Unter Schonung der Bausubstanz wurden die Betriebsräume
in den
Jahren 1976 – 1988 auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Die reich bebilderte
Publikation ist eine vielfältige und lebendige “Haus- und Baugeschichte”.
Die Autoren des Bandes stellen die Baugeschichte und das
Wirken des Hauses, den Technikwandel der Münzproduktion, die Geschichte
des in Karlsruhe geprägten Geldes sowie die Biographien der Medailleure
vor.
Dies wird ergänzt um Beiträge, die sich künstlerischen
Aspekten von hier
hergestellten Münzen widmen. Mit Textbeiträgen von Peter Pretsch,
Clemens
Kieser, Joachim Zeitz, Rolf Lederbogen und Sibylle Ritter.
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