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Hermann Dischinger
Noch e
Gschenk
Da
hat der Autor nicht mit seinen Lesern gerechnet! Man macht ihnen mit dem
letzten Buch „e Gschenk”, und was tut die Leserschaft? Begeistert
nach mehr schreien. Und nicht nur die Leser, auch die eigene Familie fällt
ihm sozusagen in den Rücken: ein zweiter Enkel fordert literarischen
Tribut.
Also schön.
„Noch e Gschenk” versammelt Gedanken über das Leben und
den Alltag, die Liebe, Politik und Sprache in bester Dischinger-Manier.
Ob in Gedichtform, als Sinnspruch oder als Prosagedicht: Ironie und Humor
kommen immer zu ihrem Recht und eröffnen ganz neue Perspektiven auf
den badischen Alltag.
unbeschreiblich
S Leewe isch wie e Buuch.
Jeden Dag werd e neiji Seit gschriwwe,
unn sou kummt ååi Kabiddl zum ånnere.
Doch wånn-mer’s
lest,
muss-mer e månnichs zwische de Zeile suuche –
unn viel schdeht gar net drin,
weil’s ååifach „unbeschreiblich“ war.
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