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Werner Puschner Der Weihnachts-Mini von Werner Puschner Amüsant, hintergründig und in bester badischer Mundart werden die teuersten Tage des Jahres in siebzehn Geschichten, Gedichten und Szenen beleuchtet. Kleine und weniger kleine Dramen spielen sich in den Weihnachts- bagatellen ab, ob auf dem großfamiliären Treffen am ersten Weihnachtstag oder bei der kleinfamiliären Planung des großen Weihnachtsmenüs, in der Straßenbahn an einem ganz normalen Werktag im Advent oder auf der Sylvesterfete mit Freunden. Skurril, komisch, manchmal auch traurig geht es zu, in den nur auf den ersten Blick vertrauten Situationen, die angesiedelt sind im nordbadischen Mikrokosmos in unseren Tagen. Hart ringen Menschen aller Altersstufen, vom Schüler bis zum Rentner, um frohe und glückliche Weihnachtstage und sie schenke sich nix dabei. Vergnügliche Mundartliteratur, die alles andere zum Inhalt hat als rückwärtsgewandte Heimattümelei; Mundart, in der der Dialekt Mittel und Instrument dafür ist, die Dinge an ihrem Ort in ihrer besonderen Klangfarbe auf den Punkt zu bringen. Mir schenke uns nix ist ein hübsch aufgemachtes Büchlein zum Lesen und Vorlesen oder aber für den Fall, dass ma net wirklich nix schenke will. "Wortreich
umschreibt Werner Puschner dieses jährlich zur Adventszeit wiederkehrende
Gebot der Vernunft für alle Gehetzten, die endgültig genug haben
von diesem Stress zum heiligen Fest." "Geschichten,
Gedichte und Szenen die haben es nach der Puschnerschen Manier
tatsächlich in sich. Denn Puschner ist ein exzellenter Beobachter.
Es geht um nichts anderes als Alltägliches: Doch ist es nicht das,
was uns beschäftigt?" "Das
kleine, aber feine Büchlein beschäftigt sich mit Weihnachtsbagatellen
in Karlsruher Mundart. Und dies ganz vortrefflich. Mal ist der Humor versteckt
und feinsinnig, dann wieder bricht er mit fast kabarettistischer Mächtigkeit
hervor, um an anderer Stelle poetischen und nachdenklichen Tönen
Raum zu geben." "Werner
Puschner fällt zum Glück nicht in das lachhafte Eifertum derer,
die zu Beginn des dritten Jahrtausends nach Christi Geburt ganz überrascht
und empört feststellen, dass das Weihnachtsfest zum heillosen Konsumrummel
verkommen ist." |
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