2.
Auflage
Paperback
240 Seiten
13,3 x 21,5 cm
€ 10
ISBN 978-3-88190-393-6
Lindemanns Bibliothek
Band 18

www.geroldtietz.de
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Gerold Tietz
Böhmische
Fuge
Der Roman Böhmische Fuge schildert
das Leben einer deutschen Familie in Böhmen seit dem Ersten Weltkrieg.
Anna lebt auf ihrem Dorf inmitten von Deutschen, Tschechen und Juden.
Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus geht ein Riss durch das gewachsene
Zusammenleben dieser Menschen. Deutsche werden an die Front geschickt,
Tschechen unterdrückt, Juden deportiert, polnische Zwangsarbeiter
arbeiten auf den Feldern. Anna muss allein mit zwei Kindern auf die Flucht.
Gerold Tietz, geb. 1941 in Horka, stammt aus dem Land des Jaroslav Hašek,
welches im Lauf der Geschichte periodisch in Vergessenheit zu geraten
pflegte und heute gemeinhin unter dem Namen „böhmische Dörfer“
gehandelt wird. Aus den böhmischen geriet er nach der Vertreibung
in die bayrischen Wälder. Dort saß er die einklassige katholische
Volksschule in St. Wolfgang aus, bevor er unter die Schwaben fiel, wo
er auf dem Tuttlinger Gymnasium als „Polack“ geführt
wurde. Tietz studierte in Tübingen, Berlin und Paris Geschichte,
Französisch und Politik.
In
tragischen und komischen Geschichten spiegelt sich die Zerstörung
einer jahrhundertealten gemeinsamen Kultur. Dabei zieht eine Fülle
von farbigen Figuren und Episoden am Leser vorüber.
Im
Herbst erscheint Tietz' neuer Roman „Große Zeiten –
Kleines Glück“, der die Geschichte einer jungen Pragerin in
der Zwischenkriegszeit erzählt. Ende des Jahres wird die „Böhmische
Fuge“ in tschechischer Übersetzung aufgelegt.
„Raffinierte Komposition, attraktive Sprachgestaltung“
Stifter Jahrbuch
Private
Schicksale werden von Gerold Tietz zu einem dichten Bild verwoben.
Süddeutsche Zeitung
60
Jahre nach Kriegsende sind die Themen Nationalismus, Flucht und Vertreibung
für ihn noch immer von brennender Aktualität.
Esslinger Zeitung
Leseprobe
Große Zeiten – Kleines Glück
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