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Herausgegeben vom Stadtarchiv Karlsruhe Die Geschichte der Wasserversorgung Durlach reicht bis in die Zeit der römischen Besiedlung zurück. So weist schon der römische Gutshof, die sogenannte villa rustica, einen Brunnen auf. Im Mittelalter förderten die guten Quellen am Turmberg eine größere Ansiedlung. Sie begünstigten auch die Überlegungen Karls II., seine Residenz von Pforzheim nach Durlach zu verlegen. Das unter ihm und seinen Nachfolgern ausgebaute Wasserwerk, in dem das zugeführte Quellwasser zunächst mit einem Wasserrad gehoben wurde, war eine Seltenheit in der Region. Auch die neue
Residenzstadt Karlsruhe profitierte von der Qualität des Durlacher
Wassers, denn im 19. Jahrhundert wurde es zeitweise mit der sogenannten
Residenzwasserleitung bis nach Karlsruhe geleitet und versorgte die dortigen
Einwohner. |
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