Mauro Staccioli & Günter Wagner: Quiescens in motu – Ruhend in Bewegung

Quiescens in motu – Ruhend in Bewegung
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  • 978-3-88190-716-3
AutorIn: Günter Wagner, Mauro Staccioli
Cover: gebunden
Seitenanzahl: 40 Seiten
Band-Nr.: Lindemanns Bibliothek Band 182
Beton und Eisen sind die bevorzugten Materialien des italienischen Künslers Mauro Staccioli, der... mehr
"Quiescens in motu – Ruhend in Bewegung"

Beton und Eisen sind die bevorzugten Materialien des italienischen Künslers Mauro Staccioli, der wie sein deutscher Kollege Günter Wagner in streng geometrischen Formen arbeitet.
Form und Inhalt, die dreidimensionale Ansichtigkeit und die Wechselwirkung mit der Architektur oder einer Landschaft, mit Licht und Klima, sind für die beiden Bildhauer immer als konstitutiver Teil der Gesamtaussage eingeplant und machen mitunter sogar den Gehalt ihrer Werke aus.
Der Katalogtitel „Quiescens in motu“, in der Bewegung ruhend, fasst dieses für Günter Wagner und Mauro Staccioli gleichermaßen charakteristische Gestaltungsprinzip in Worte.
Welche Analogien, aber auch welche Unterschiede es dabei in ihrem Schaffen gibt, haben zwei Ausstellungen im Rahmen des Kulturaustauschs zwischen den Partnerstädten Bruchsal und Volterra in diesem Jahr deutlich gemacht.
So zeigte Günter Wagner sechs Arbeiten aus patiniertem Gusseisen und Glas, in ihrer Gegensetzlichkeit - leicht, zerbrechlich, durchsichtig und spiegelnd das Eine, schwer, kompakt und mit einer reizvollen, oftmals roh belassenen Oberfläche das Andere.
Diese denkbar große ästhetische Spannweite, welche nicht nur zu überraschenden, sinnlichen Effekten führt, sondern auch gängige Denkmuster durchbricht, aufhebt und eine existentielle Bipolarität anschaulich macht, in der nichts so ist wie es scheint.
Ein faszinierender Dialog mit der toskanischen Landschaft bieteten 2009/2010 die Werke des italienischen Bildhauers Mauro Staccioli rund um Volterra.
Seine Werke, weitausladene Bögen, monumentale Kreise und Rechtecke, kompakte Dreiecksteile, die sich in die Erde bohren, leben alle aus dem Zusammenleben mit ihrer Umgebung. Was hier bewusste Irritation, ja Provokation für den Betrachter ist, ist für Staccioli die Verbindung die er zwischen Plastischem und der Natur herstellt.

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