Bronislava von Podewils: Paths of the platypus

Paths of the platypus
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  • 978-3-96308-101-9
AutorIn: Bronislava von Podewils
Cover: Hardcover
Seitenanzahl: 80 Seiten
Band-Nr.: Lindemanns Bibliothek Band 367
Ein Atelierbesuch: Im innenstadt-typischen Hinterhausmilieu der kubische Großraum eines... mehr
"Paths of the platypus"

Ein Atelierbesuch: Im innenstadt-typischen Hinterhausmilieu der kubische Großraum eines ersichtlich lange schon aufgelassenen Gewerbebetriebs. Nach Süden gerichtete Metallrahmenfenster geben dem Raum viel Licht. Der rissige Boden und grob weiß gekalkte Wände sind von früheren Werkstattaktivitäten gezeichnet. Um die von zwei bescheidenen Hockern eingenommene Mitte reihen sich in gehörigem Abstand entlang der Wände Tierskulpturen, deren Gestaltung offensichtlich durch an den Wänden zu sehende Zeichnungen vorbereitet sind. Dieses „tierische“ Ensemble wird von Arbeiten ganz anderer Art sachte gestört, von einem auffallenden Pappstreifengeflecht an der Rückwand des Raums und einem freistehenden Turmgebilde, beide durchaus angenehm koloriert. Die Unterschiedlichkeit der Arbeiten irritiert. Bei näherer Betrachtung nehmen die sogleich vertraut erscheinenden, figürlichen Tierskulpturen unerwartet etwas eigenartig Unbequemes an. Erneutes nachdenkliches Betrachten. Und dann im Gespräch der von der Künstlerin Bronislava von Podewils gegebene Hinweis auf René Magritte, der zu dem plötzlich so unbequem daherkommenden Getier sinngemäß angemerkt haben könnte, das seien ja gar keine Giraffen, Robben oder ein belustigendes Schnabeltier, das seien vielmehr (zumindest auch) höchst feine Skulpturen.

Gerade die hier angedeutete Breite ihres Schaffens – Skulpturen, Malerei, Zeichnungen –, die eine Art Darstellung eigener unverwechselbarer Kompetenz abgibt (vielleicht auch ein wenig „ästhtischen Widerstand gegen die Diktate des Kunstmarkts“), war für den Freundeskreis Badisches Malerdorf Grötzingen Anlass, in diesem Jahr Frau von Podewils mit einer Ausstellung ihrer Arbeiten im N6 sowie einem Katalog zu ehren. (aus dem Vorwort von Siegfried König und Dr. Hans Peter Kühlwein)

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